Beschreibung
Robert Hunter und Carlos Garcia stehen vor der entsetzlich zugerichteten Leiche einer Frau. Bei der Autopsie entdecken sie, dass der Mörder ein Gedicht in ihrem Körper hinterlassen hat. Die blutige Art des Tötens ist nicht das Einzige, was diesen Killer antreibt. Für ihn sind Angst, Schmerz und der Tod Teil einer Lektion. Und er ist der Lehrmeister. Als eine zweite Frau grausam umgebracht wird, fragen Hunter und Garcia sich, wie viele Gedichte dieser Serienkiller noch schreiben wird. Ihnen bleibt nicht viel Zeit …


Rezensionen
Kommentare
Uwe 18. Oktober 2026 um 10:45
Blutige Stufen von Chris Carter: brutal, spannend und glänzend gelesen von Uve Teschner
Ich habe „Blutige Stufen“ von Chris Carter als Hörbuch gehört. Aufmerksam geworden bin ich darauf, weil dieses Hörbuch auf meinem YouTube-Kanal sehr häufig angehört wurde. Dabei ist mir aufgefallen, dass ich schon seit über 10 Jahren keinen Chris Carter mehr gehört hatte. Das wollte ich ändern.
Um was geht es:
Es ist der 12. Fall für Robert Hunter und Carlos Garcia vom LAPD. Die beiden stehen vor der entsetzlich zugerichteten Leiche einer Frau. Schnell wird klar, dass die Brutalität nicht das Einzige ist, was diesen Killer antreibt. Er hinterlässt Gedichte und hält sich für eine Art Lehrmeister. Als das zweite Opfer gefunden wird, fragt man sich mit den Ermittlern, wie viele Gedichte dieser Täter noch schreiben will.
Meine Meinung:
Das Hörbuch ist wirklich brutal. Die Morde sind so grausam geschildert, dass es nichts für zarte Gemüter ist. Trotzdem hat mich die Geschichte gepackt, denn die Spannung steigt von Mord zu Mord. Ich habe die ganze Zeit mitgerätselt: Wie kommen die beiden Ermittler tatsächlich auf die Lösung? Dazu gab es auch Wendungen, mit denen ich überhaupt nicht gerechnet habe. Genau das macht für mich einen guten Thriller aus. Wer empfindlich ist, sollte vor dem Hören wissen, dass Carter bei den Morden nichts auslässt.
Im Vergleich zu anderen Thrillerautoren, die ich gehört habe, ist Carter deutlich blutiger und drastischer. Wer Beckett oder Fitzek mag und mehr Härte verträgt, ist hier richtig.
Der Sprecher:
Gelesen wird das Hörbuch von Uve Teschner, und er ist mein Lieblingshörbuchsprecher. Er liest die düstere Stimmung ruhig und eindringlich, ohne zu übertreiben. Dadurch wirken die grausamen Szenen noch stärker. Für ihn gibt es von mir ebenfalls klare 5 Sterne.
Mein Fazit:
Ich kann das Hörbuch klar empfehlen, wenn ihr starke Nerven habt. Man kann es auch ohne Vorkenntnisse hören, der Fall ist in sich abgeschlossen. Ich werde auf jeden Fall weitere Chris-Carter-Hörbücher hören, die Pause war definitiv zu lang.
Geschichte: 5 Sterne, Sprecher: 5 Sterne, Gesamt: 5 von 5 Sternen